Musik früher und heute

In der heutigen Welt hören wir Musik aller Art, von Blues bis Gospel, von Country bis Hip-Hop und R&B, aber hat jemand bemerkt, wie sich die Musik verändert hat, als unsere Eltern noch Kinder waren? Das habe ich, und ich muss sagen, ich fange an, das alte Zeug zu mögen. Hier ist der Grund.

  1. Die Stimmung in der Musik hat sich von „Honey, I love you“ zu „I just want to kiss you down low“ geändert.

2. In der heutigen Musik gibt es keine Substanz. Zum Beispiel hatte Rap-Musik aus den späten 80er Jahren Bedeutung. Selbst als N.W.A. einen dynamischen Wandel vollzog, behielten sie ihn wie die Sugarhill Gang bei ihren Wurzeln. Aber jetzt, wenn man so genannten Rap-Künstlern wie Soulja boy, lil Uzi vert, etc. zuhört, nehmen sie einem das Handwerk der echten Musik und machen Lärm.

3. Die heutige Musik ist fast schon tot. Heutige Künstler wie Drake, Tory Lanz, June’s Diary und Robin Thicke sind nichts im Vergleich zu den wirklich großen Künstlern wie Marvin Gaye, The Winans, den verstorbenen großen Prinzen oder den wahren King of Pop, den verstorbenen Michael Jackson. Sie versuchen, die Überreste der Popkultur von gestern in die moderne Popkultur von heute zu retten. Wie der Dichter/Rapper Nas einmal auf seinem Album 2006 gesagt hatte, „Hip-Hop ist tot“, was bedeutet, dass die Kreativität und der Respekt in den Texten nicht mehr dieselben sind.

4. Musiker arbeiten jetzt nicht mehr so hart. Sie haben Berühmtheiten wie Kanye West, die behaupten, dass er ein echter Künstler und ein musikalisches Genie ist, aber in Wirklichkeit, wenn Sie auf Quincy Jones und Prince hören, sind sie diejenigen, die wahre musikalische Genies sind. Warum? Denn Künstler wie sie haben sich die Zeit genommen, alle Instrumente, mit denen sie arbeiten wollten, zu erlernen und ihr Handwerk zu verfeinern. Verstehen Sie mich nicht falsch: Es ist nichts falsch an der Probenahme. Tun Sie es einfach nicht so wie Robin Thicke und Pharrell, was in ihrem Fall zu einer Urheberrechtsklage führte. Das führt zu Punkt fünf.

5. Der heutigen Musik fehlt es an Originalität, was das Sampling und die Verwendung von Texten anderer Künstler angeht. In Motown hatte die Musik so viel Emotionen und Solidarität, dass man sich den Text als ein meisterhaft gemaltes Porträt vorstellen kann. Jetzt hast du das nicht mehr. Nun….. bis auf Beyoncés Audio-Visual, das für mich nicht das Beste ist, aber zumindest versucht sie, Grenzen zu überschreiten und uns etwas Kreativität zu bieten.

In der heutigen Musik brauchen wir mehr von diesem Trost, der Solidarität, der Substanz und dem Geschmack des Respekts, statt dem Müll, den wir morgens auf dem Weg zur Arbeit im Radio hören. Wir brauchen nur die rohe musikalische Reife und Disziplin der Musik von gestern in unserem Alltag.

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